Vom 9. bis 11. Mai 2025 fand die diesjährige Fachkonferenz der Deutschen Jugendfeuerwehr an der Landesfeuerwehrschule in Kassel statt. Fünf engagierte Vertreterinnen und Vertreter aus Sachsen-Anhalt reisten an, um sich aktiv in die bundesweite Facharbeit einzubringen – ein starkes Zeichen für das anhaltende Engagement unseres Bundeslandes auf Bundesebene.
Bereits am Freitag und Samstag arbeiteten die Teilnehmenden in vier gemischten Gruppen an zentralen Zukunftsthemen. Unter dem Motto „Eine für alle – Jugendfeuerwehr und Inklusion“ ging es darum, wie die Jugendfeuerwehr ein Ort der echten Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen werden kann. In der Arbeitsgruppe „Kinderschutz“ standen die Bedürfnisse und Herausforderungen der immer wichtiger werdenden Kinderfeuerwehren im Mittelpunkt. Auch die Novellierung der Jugendflamme wurde intensiv diskutiert: Die Überarbeitung des beliebten Abzeichens soll es moderner, praxisnäher und bundesweit einheitlicher gestalten. In der vierten Gruppe beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wie Inhalte und Kompetenzen aus der Jugendfeuerwehrzeit besser anerkannt und sichtbarer gemacht werden können – sei es im schulischen Kontext, in der Ausbildung oder im Ehrenamt.
Am Samstagabend stand die Entscheidung an: Entweder ein Stadtrundgang durch das historische Kassel oder die Teilnahme am vom Jugendforum organisierten Spieleabend. Beide Angebote fanden großen Anklang und boten Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und für eine Menge gemeinsamer Freude. So kam jeder Teilnehmende auf seine Kosten.
Am Sonntag tagten schließlich die Fachausschüsse „Bildung“, „Jugendpolitik“, „Wettbewerbe“ sowie „Kinder in der Feuerwehr“. Auch wenn in Sachsen-Anhalt nicht alle Fachbereiche dauerhaft personell vertreten werden können, war unser Bundesland gut eingebunden. Enrico Geißler, 1. stellvertretender Landesjugendwart, und Jugendbildungsreferentin Lilly Riedel wirkten in den Bereichen „Bildung“ und „Jugendpolitik“ mit. Jörg Hirschler brachte sich im Fachbereich „Wettbewerbe“ ein, während Jana Freistedt-Lentge den Bereich „Kinder in der Feuerwehr“ vertrat. Die Fachausschüsse zeigten sich insgesamt sehr erfreut über die Mitwirkung und Beteiligung aus den Ländern – auch und besonders aus Sachsen-Anhalt. Diese Präsenz ist entscheidend, um bundesweite Impulse in die Fläche zu tragen und gemeinsam an der Weiterentwicklung der Jugendfeuerwehr zu arbeiten.
Die Tagung in Kassel war geprägt von inhaltlicher Tiefe, konstruktivem Austausch und spürbarer Begeisterung für die Sache. Die Delegation aus Sachsen-Anhalt kehrt mit frischen Ideen, neuen Kontakten und viel Motivation zurück – bereit, die Impulse der Tagung in die Praxis umzusetzen und die Jugendfeuerwehrarbeit vor Ort weiter zu stärken.
(Text und Bilder: Jugendfeuerwehr Sachsen-Anhalt)





